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Entwicklung zum Messeort

 

Hauptvoraussetzung für die Entwicklung zu einem Marktflecken war die Bedeutung Bad Zurzachs als Wallfahrtsort: Am 1. September, dem Verenatag, strömten jeweils zahlreiche Pilger von weit her ans Grab der heiligen Verena. Daneben bot sich Gelegenheit zum Handel und Geschäften, so dass anfangs September eine Warenmesse entstand; später kam eine zweite zur Pfingstzeit dazu.
Bedeutend waren auch die Wasserstrassen, da sich ein grosser Teil des Güter- und Personenverkehrs auf dem Wasserweg abwickelte. Die günstige Lage beim Knotenpunkt der schiffbaren Flüsse Rhein und Aare lockte Messebesucher aus grossem Umkreis nach Zurzach.
Günstig wirkten sich auch die wirtschaftlichen Verhältnisse aus. Das 14. – 16. Jahrhundert war auch die Blütezeit der deutschen Städte und hochwertige Güter weit herum begehrenswert.
Die Messen und Märkte in Bad Zurzach gewährten allen Besuchern für die Hin- und Rückreise volle Sicherheit und überdies Zollfreiheit. Zudem wurde der unbehinderte Handel zugesichert, welcher in den Städten oft durch die Zünfte eingeschränkt war.

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